Gästebuch

Für Besucher und Adoptanten

Der Tierschutzverein SOS-Dogs e.V. hat Ihnen Ihren Hund vermittelt und Sie möchten uns und anderen Adoptanten von Ihren Erfahrungen berichten? Hier haben Sie die Möglichkeit, uns zu schreiben. Ihr Beitrag ist für alle Interessenten einsehbar und ist sicherlich für den ein oder anderen eine Entscheidungshilfe bei der Frage, ob es denn nun ein Hund aus dem Tierschutz sein darf – oder vielleicht sogar sein soll? Haben Sie Ihren Hund umgetauft? Bitte beziehen Sie sich in Ihrem Eintrag ins Gästebuch bitte auch auf den ursprünglichen Namen.

Sie sind auf der Suche nach einem Hund oder nach Infos zum Tierschutz in Spanien auf unsere Homepage aufmerksam gemacht worden und möchten uns mitteilen, dass sie zu Besuch waren? Vielleicht haben Sie auch Anregungen oder Verbesserungsvorschläge für uns.  Unser Gästebuch bietet Ihnen die Möglichkeit für eine Rückmeldung.

Wir danken Ihnen für Ihre Mühe und freuen uns, von Ihnen zu lesen!

Unter www.sos-dogs.de/Datenschutzerklaerung sind unsere Datenschutzhinweise zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten hinterlegt.

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Sigrid Lemke-Westermeier aus 56179 Vallendar schrieb am 21/05/2026 um 5:35 p.m.
Ich muss mich leider den Ausführungen z.B. von Gabriele aus Pfinztal (20.10.2025) und Lou (29.03.2024) anschließen:
Im Fall von Pecas2, wie der Hund genannt worden war, stimmte auch die Internetbeschreibung - Anfängerhund, der gut mit anderen Hunden auskommt - mit der Realität nicht überein.
Tatsächlich habe ich einen stark verunsicherten Hund erhalten, der beim Anblick von anderen Hunden hoch aggressiv reagiert.
Bei der Übergabe habe ich durch eine anwesende Frau erst erfahren, dass sich dieser Hund im Tierheim mit einem anderen Hund des Öfteren gebissen hat. Dazu wurde mir von einer zur Kontrolle erschienenen Mitarbeiterin erklärt, es wäre ihrer Meinung nach nicht notwendig gewesen, darauf hinzuweisen, weil es sich bei dem Kontrahenten um einen alten, kranken Hund gehandelt hätte und es ja auch nur dieser eine Hund gewesen sei. Sie hätte also diesbezüglich ihre Meinung und ich hätte meine, und unsere verschiedenen Meinungen müssten wir gegenseitig akzeptieren... Meine Antwort: Das ist keine Frage von Meinungsfreiheit, sondern eine von Fairness im Umgang miteinander. Beleg: Internetseite des Tierheims Koblenz, wo ein Hund mit mehreren Beißvorfällen vorgestellt wird. Daraufhin wurde von SOS Dogs quasi der Spieß umgedreht: Nicht sie als Organisation haben einen Fehler gemacht, sondern der Fehler liegt bei mir. Ich sei wohl nicht so kompetent im Umgang mit Hunden, wie ich bei der Vorkontrolle vorgegeben. Und streitsüchtig, wie ich sei, müsste ich mich nicht wundern, wenn das auf den Hund abfärbt.
Ich habe den Hund von Andreas Ohligschläger, einem durch das Fernsehen bekannten Hundetrainer, und einer Mitarbeiterin beurteilen lassen. Ergebnis: Der Hund greift jeden anderen Hund an ohne Rücksicht darauf, ihn zu verletzen und Selbst verletzt zu werden. Man vermutet tiefer sitzende Probleme bei ihm. Möglicherweise ist die Sozialisierung im Welpenalter schief gelaufen. Und den Erfolg eines Verhaltenstrainings mit einem Hundetrainer hält man für fraglich. Mir wurde von SOS Dogs mehrmals angeboten, den Hund zurückzunehmen und mir das Geld zurückzuzahlen - Ihre Fairness aus Ihrer Sicht -, was ich abgelehnt habe, weil ich zu der Organisation kein Vertrauen mehr aufbringen kann und fürchte, dass man den Hund wieder mit falschen Angaben - zumal es keine Einsicht das Unrecht betreffend gibt - weiter verkaufen würde, sodass er zum "Wanderpokal" würde. Fairness? Wo ist da die Fairness dem Hund gegenüber, der sich endlich in einem Zuhause angekommen wähnt, wo er - vielleicht erstmals in seinem Leben - gut behandelt wird?
Also kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur die Warnung von Kirstin Höfer, Leiterin des Tierheims Koblenz, in der Fernsehsendung "Tiere suchen ein Zuhause" am 28.04.2026 vom WDR vor Direktvermittlungen unterstreichen.
Immerhin freue ich mich, dass es offenbar Adoptanten mit positiven Erfahrungen gibt. Das freut mich für die Hundehalter und die Hunde. Selbst würde ich nach meiner Erfahrung ein solches Risiko nicht mehr eingehen.
Administrator-Antwort von: U Koch
Liebe Frau Lemke-W.
wir bedauern sehr, dass der kleine Pecas2 für Sie ein so großes Problem darstellt. Wir beschreiben und vermitteln unsere Schützlinge in Zusammenarbeit mit dem Partnertierheim, dessen Helfer die Hunde tagtäglich persönlich betreuen, nach bestem Wissen und Gewissen. Wie auf dem Profil von Pecas2 in zahlreichen Bildern und Videos zu sehen ist, hatte er im spanischen Tierheim keinerlei Probleme mit Artgenossen. https://sos-dogs.de/hunde/pecas2/ Auch im Auslauf mit immer wechselnden Hunden verschiedenster Größen, Rassen und Charaktere kam er wunderbar zurecht. Sein Sozialverhalten konnte in seiner Zeit im Tierheim von August 2025 bis zu seiner Ausreise am 28.02.26 umfassend beurteilt werden. Dass ein Hund nach einem Transport in eine neue Umgebung erst einmal verunsichert ist, ist selbstverständlich. Aus diesem Grund wird das Thema der Eingewöhnung bei uns auch so umfangreich vor der Vermittlung und auch anhand von Videos und Leitfäden in unseren WhatsApp-Chats thematisiert. Siehe ebenso unsere „wichtigen Informationen zur Adoption“ die Sie gelesen haben sollten: https://sos-dogs.de/nachrichten/wichtig-information-zur-adoption/ Es braucht neben Zeit, Ruhe, Geduld das richtige Maß an Feingefühl und Führung, um einem unsicheren Hund, der frisch aus dem Transporter steigt einen Raum zu geben in dem er sich sicher fühlt und ankommen kann. Ist dies nicht gegeben und der Hund ist schlichtweg überfordert und ohne verlässliche Führung, können sich Verhaltensweisen entwickeln, die der Hund vorher nicht gezeigt hat. Um Andreas Ohligschläger einmal zu zitieren: „Hunde zeigen Aggression nicht aus dem nichts. Viel öfter entsteht sie durch Missverständnisse, die wir als Halter erzeugen.“ „Deshalb geht es im Coaching selten nur um Training, sondern um den Mensch am anderen Ende der Leine. Wer selbst ruhig, klar und präsent ist, gibt auch seinem Hund genau das!“ Mehr Möglichkeiten als Ihnen anzubieten, mit Tipps und Beratung beiseite zu stehen, oder Pecas2 (mit dem Sie offenbar überhaupt nicht zufrieden sind) zurück in die Vermittlung aufzunehmen, gibt es nun nicht.
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