Die Beschreibung der Hündin entsprach in keiner Weise der Wirklichkeit. Anstatt einer lieben Anfängerhündin erlebten wir eine stark verunsicherte Hündin, die draußen sehr aggressiv auf alle Tiere und Menschen reagierte. Durch ihren stark ausgeprägten Jagdinstinkt war ein entspanntes Spazieren im Freien nicht möglich. Man verweigerte uns das weitere Gespräch, so dass es zu keiner vernünftigen Lösung im Sinne der Hündin kommen konnte. Wir sind entsetzt über das unseriöse Vorgehen dieser Tierschutzorganisation.
Administrator-Antwort von: U Koch
Vermittlerin H. Ata:
Foxy wurde anfänglich als Anfängerhündin vermittelt. Nachdem sie adoptiert wurde änderten sich leider die Lebensumstände der Familie und sie entschieden sich dazu Foxy abzugeben. Foxys erste Familie hatte keine großen Schwierigkeiten mit ihr (siehe Stellungnahme Franziska W.) . Sie kam zu Niklas nach Düsseldorf auf Pflege. Ich hielt jederzeit Kontakt zu Foxys Adoptanten und auch zur Pflegestelle und kümmerte mich um alle Anliegen vor und nach der Abholung von Foxy. Bei der Pflegestelle trat dann das Problem auf, dass Foxy stärker an der Leine auf Hunde reagierte und wir entschieden gemeinsam sie nicht mehr als Anfängerhündin zu vermitteln sondern suchten Menschen welche sicher im Umgang mit Hunden sind. Dies habe ich allen Interessenten bereits beim ersten Telefonat ausdrücklich nochmal gesagt. Familie Jankowski bewarb sich über das Portal eBay Kleinanzeigen. Foxys nicht aktuelle Anzeige auf der Homepage tauchte zu keinem Zeitpunkt während der Vermittlung zu Familie Jankowski auf der Homepage bei den zu vermittelden Hunden auf. Es wurde ausdrücklich erwähnt, dass Foxy höchstwahrscheinlich Zeit zum eingewöhnen braucht und auch, dass es eventuell etwas schlimmer werden kann, wenn ihr erneut innerhalb von kürzerer Zeit der Boden unter den Füßen weg gerissen wird. Familie Jankowski versicherte uns auch nach einem persönlichen Kennenlernen mit der Pflegestelle und Foxy, mit ihr geduldig zu sein und zu trainieren. Die Pflegestelle und ich entschieden dann gemeinsam Foxy an Familie Jankowski zu vermitteln. Das Argument, dass sie bereits einen Schäferhund aus dem Tierschutz hatten mit dem sie anfänglich auch trainieren mussten überzeugte uns beide. Nachdem Foxy abgeholt wurde war ich regelmäßig in Kontakt mit der Familie und versuchte ihnen so gut es ging aus der Ferne zu helfen. Allerdings kam nach nur 5 Tagen die Nachricht, dass Foxy garnicht wie beschrieben sei und mir wurde die nicht aktuelle Anzeige von Foxy, welche dennoch immer über die Suchleiste zu finden ist auf unserer Homepage, vorgelesen und unterstellt ich hätte sie als Anfängerhündin vermittelt. Ich bot der Familie meine Hilfe an. Ich selbst habe sehr viel Erfahrung und habe bereits an vielen Seminaren teilgenommen und hatte auch einige schwierige Pflegehunde welche ich zu jeder Zeit unter Kontrolle hatte. Ich bekam Videos von Spaziergängen mit Foxy bei denen mir mehrere Fehler auffielen. Auch sah ich wie akut die Lage war und ich bot Familie Jankowski an zu ihnen zu fahren, was für mich eine Fahrt von mindestens 2 Stunden gewesen wäre, um ihnen zu zeigen wie sie die Sache mit Foxy in den Griff bekommen können. Diese Hilfe wurde abgelehnt und sie sagten sie möchten keine Gewalt anwenden. Als ich versuchte ihnen zu erklären, dass keine Gewalt nötig sei und man nur wissen muss wie man mit ihr umzugehen hat kam nur noch Resignation seitens Familie Jankowski. Ich denke sie fühlten sich persönlich angegriffen weil ich sagte sie haben den falschen Umgang mit ihr. Dann kamen widersprüchliche Aussagen wie sie seien keine Experten aber auch "bei Foxy hilft kein Hundetrainer mehr" . Meinung Meinung nach sollte solch eine Behauptung nur von einem Experten geäußert werden dürfen. Offensichtlich war jedenfalls, dass sie nicht wussten was sie da Taten und sehr empfindlich auf meine Hilfe reagierten und sich sogar angegriffen fühlten. Ich versuchte wirklich mehrmals ihnen zu helfen doch konnte nicht durchdringen. Sie hatten es leider auch nicht in Erwägung gezogen einen Hundetrainer zu kontaktieren. Ich bemerkte, dass für sie der Entschluss sowieso schon gefallen war und bat sie darum einfach klartext mit mir zu reden. Ich fügte noch hinzu, dass ich ihnen gerne beweisen kann, dass Foxy nicht gemeingefährlich ist sondern einfach nur jemanden braucht der sie versteht. Daraufhin kam ein Beschwerdenanruf über mich bei unserer Vereinsvorsitzenden.
Ich bin Hundevermittlerin geworden um den Tieren zu helfen so gut es geht und ihnen weiteres Leid zu ersparen und ein glückliches Leben zu ermöglichen. Es würde mir nichts bringen Dinge zu verheimlichen oder besser darzustellen als sie sind, denn ich möchte, dass alle meine Adoptanten gut vorbereitet sind und die Hunde wirklich für immer dort bleiben können. Ich bin sehr traurig darüber wie das ganze abgelaufen ist. Hunde sind keine Maschinen sondern Lebewesen mit eigenen Gefühlen und Gedanken, niemand kann wissen wie sie wirklich reagieren. Aber, dass unter diesen Umständen ein Hund nach nur 5 Tagen wieder abgegeben wird ist für mich unverständlich.
1. Adoptantin Franziska W. aus Mainz:
Die Zusammenarbeit mit dem Verein SOS Dogs e.V. war von unserer Seite zu jeder Zeit vorbildlich. Wir haben vor der Adoption zahlreiche Telefonate geführt, es fand eine Vorabkontrolle statt und auch zwischen der Adoption und dem Transport des Hundes war die Organisation jeder Zeit für uns als Ansprechpartner bereit – am Wochenende, früh morgens oder abends.
Die Hündin die wir adoptiert haben, Foxy, kam nach einem viertägigen Transport bei uns an. Als wir sie nach Hause gebracht haben, war sie sehr umgänglich und zutraulich, hat sich direkt am Bauch kraulen lassen, sich aus der Hand füttern lassen und ihren Platz im Haus umgehend angenommen. Zu keiner Zeit hat Foxy meinem Mann oder mir gegenüber aggressiv reagiert. Natürlich testen Hunde ihre Grenzen, aber Foxy hat niemals geknurrt oder ist gegen uns vorgegangen. Foxy kommt aus einem Russland in Tierheim, hat eine zuvor auf der Straße gelebt und bei solch einer Vorgeschichte darf man niemals davon ausgehen, dass ein Hund keine kleinen Päckchen mit sich trägt. Foxy tat sich bei Hundebegegnungen teilweise schwer. Bei einem Spaziergang kommt es also vor, dass manche Hunde Foxy gar nicht interessieren und man entspannt an ihnen vorbeigehen kann und manche Hunde, vor allem, wenn sie kleiner sind oder ohne Leine auf sie zu rennen, dazu führen, dass sie diese anbellt und sich verteidigen will. Aber auch hier stand uns SOS Dogs e.V. sofort und anhaltend mit Hilfe zur Seite und wir können sagen, dass sich das Verhalten durch Training kontinuierlich verbessert hat. In keinem Moment hatte ich, weiblich, normalgewichtig, das Gefühl, Foxy nicht halten zu können.
Auf Grund einer Änderung einer privaten Situation mussten wir Foxy mit sehr schwerem Herzen abgeben.
2. Pflegestelle:
Foxy war bis Dato der Adoption unser Pflegehund.
Nachdem Sie zur Adoption freigegeben und Ihr Profil bei Ebay-Kleinanzeigen online gestellt wurde, meldete sich relativ schnell die Familie Jankowski.
Sie hatte großes Interesse an der Adoption von Foxy.
Kurze Zeit später kam es dann zum ersten Kennenlernen.
Ich erläuterte der Familie, dass Foxy an der Leine auf andere Hunde, mal schwächer, mal stärker reagieren würde.
Was sich aber mit Übung bessern würde.
Ebenso, dass sie anfangs nicht mit unserer Katze zurechtgekommen ist, was sich aber mit etwas Übung ebenfalls besserte.
Weiter habe ich der Familie Jankowski gesagt, dass Foxy eine starke und souveräne Hand braucht und viel Übung.
Dass Sie Hundeerfahrene Menschen braucht, die die Zeit und Geduld in Sie investieren und unter garkeinen Umständen ein Anfängerhund ist.
Ich machte deutlich, dass es die letzte Station für Foxy sein solle und sie aus dem Grund eine Familie braucht, die sich zu 100% sicher ist.
Leider war dies doch nicht der Fall.
Sie erzählten mir von Ihrer Hundeerfahrung mit Altdeutschen Schäferhunden. Sie stimmten all dem zu und hatten keinerlei Bedenken, das Sie eventuell nicht mit Ihr zurechtkommen würden.
Sie brachten Foxy schlussendlich am 23.03.2021 wieder zu uns nach Düsseldorf unter der Begründung, das sie ganz und gar nicht mit Ihr klarkommen und sie ein höchst aggressiver Hund gegenüber Kindern, Pferden, Katzen und Hunden wäre.
Meiner persönlichen Meinung nach, hat die Familie keinerlei Hundeerfahrung mit solch souveränen Hunden wie Foxy eine ist.
Als ich mit Ihr am 23.03.2021 erstmals wieder spazieren gegangen bin, war sie alles andere als ein gefährlicher Hund.
Wir sind an 3 Familien mit kleinen Kindern vorbeigegangen und von Foxy kam nicht einmal eine Reaktion.
Anderen Hunden gegenüber war sie aggressiver als in der Zeit wo sie mein Pflegehund war, was mich darauf schließen lässt, das keinerlei Training bei Familie Jankowski stattgefunden hat.
Die Familie Jankowski wusste alles was wichtig ist über Foxy. Ich habe Ihr keinerlei Details verheimlicht oder verschwiegen.
Nichts desto trotz wollten Sie Foxy adoptieren und waren sich sicher dass Sie das perfekte Zuhause für sie wären.
Den Link bitte kopieren und dann kann man sehen was Foxy für ein toller und gehorsamer Hund ist!
https://youtu.be/JAuVB3teULI