Sacarina

Name: Sacarina MMK: Ergebnis auf Rückfrage
Rasse: Bodeguero Andaluz Anfängerhund: keine Angabe
Geschlecht: weiblich Einzelhund: ja
Geboren: 2012 Zweithund: ja
Schulterhöhe (cm): 30 katzenverträglich: keine Angabe
Aufenthaltsort: Deutschland - Pflegestelle kann zu Kleinkindern: keine Angabe
Maße ca.: 30 cm hoch, 43 Brust und 24 Hals.

Sacarina wurde von ihrem Besitzer abgegeben, weil er der Meinung war, dass der Fellverlust um ihren Augen ihre Sehfähigkeit beeinträchtigen wurde und so sah er keine andere Alternative als die Einschläferung.

Der Tierarzt weigerte sich natürlich, die Hündin einschläfern zu lassen, stattdessen übernahm er sie und untersuchte sie.

Sacarina ist Leihsmaniose positiv und wird mit Allopurinol behandelt.
Ihre inneren Organe sind davon nicht beeinträchtigt und ihr Fell wächst wieder.

Im Refugium versteht sich mit allen Hunden und spielt sehr gern mit ihren kleinen Kameraden.
Sie liebt es, gestreichelt zu werden und die Aufmerksamkeit der Helfern zu bekommen.
Sacarina hat auf Grund ihrer Rasse eventuell einen Jagdtrieb.

Bodegueros sind sehr verschmuste, anpassungsfähige Hunde und wir können uns Sacarina in jeder Familie vorstellen.

Pflegestelle Nähe Pegnitz

Sacarina reist geimpft, gechipt, kastriert, entwurmt, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und mit Europäischem Heimtierausweis aus.

Update von der Pflegestelle

31.05.2019 Bericht Pflegestelle

Seit rund einer Woche bereichert die siebenjährige Sacarina unseren Haushalt.

Die aufgeweckte kleine Hündin interessiert sich für alles, was ihr in ihrem neuen Leben begegnet.

Sacarina liebt es, zu schmusen. Sie sucht die Nähe ihrer Menschen, ohne dabei aber aufdringlich zu sein. Sicher wäre Sacarina gerne ein Einzelprinzessin, die sich verwöhnen lässt, wenn ihre Menschen nur genug Zeit für sie haben. Genauso gut könnte sie aber auch zusammen mit anderen Hunden – vorzugsweise Rüden – leben, so dass sich die Hunde gegenseitig die Zeit vertreiben können.

Von Anfang an war Sacarina weitgehend stubenrein. Lediglich bei übergroßer Freude oder Aufregung kann es passieren, dass sie ein paar Tropfen Urin verliert, was ihr dann äußerst unangenehm ist.

Erstaunlich gut geht die Hündin an der Leine, so dass sicher auch verständige Jugendliche mit ihr Spazierengehen könnten.

Überhaupt: Spaziergänge liebt die kleine Spanierin. Noch halten wir die Wege kurz, damit sie ihre neue Umgebung gut kennen lernt. Dabei zeigt sie aber großes Interesse daran, immer ein kleines Stückchen weiter zu gehen. Erfreulicher Weise lässt Sacarina alles „Essbare“ am Wegrand links liegen. 

Allerdings ist Sacarina, anders als unsere Galga, eher eine Langschläferin. Unsere erste Gassirunde bei Tagesanbruch quittiert sie mit großer Verwunderung.  Lieber würde sie zu der Zeit noch ein wenig schlafen.

Da Sacarina ausgesprochen gerne Spuren verfolgt, ist es für sie schon jetzt ein Leichtes, beim Spazierengehen den Weg zurück nach Hause zu finden. Fährten lesen (Mantrailing) wäre für Sacarina sicher eine spannende Beschäftigung.

Bei Begegnungen mit Hunden, gleich welcher Größe, gibt sich die kleine Frohnatur verspielt und höflich. 

Im Haus zeigt Sacarina alle Vorzüge eines erwachsenen Hundes.

Sie ist sehr ruhig und zeigt keine Ambitionen, das Mobiliar zu zerstören. Die Kleine kann Treppen hinauf und hinunter steigen und auf verschiedenen, auch glatten, Bodenbelägen laufen.

Solange ich am Schreibtisch arbeite, hält sie ein Nickerchen in der Nähe. Alleine bleiben üben wir gerade. Sie zeigt dabei keinerlei Angst oder Unruhe, wartet geduldig ohne Jammern und freut sich, wenn ihre Menschen wieder den Raum betreten. 

Besucher meldete die wachsame Hündin bereits nach wenigen Tagen Eingewöhnung. Allerdings verfällt sie dabei nicht in ein Dauerkläffen. Sind die Gäste im Raum, ist Sacarina auch ihnen gegenüber freundlich und zeigt keine Scheu, auch nicht vor Männern.

Kontakt und Vermittlung

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